Die Currywurst aus dem Replikator

Der Wochenmarktbesuch heute Vormittag fing ganz gut an und auch der Plan ein kleines Currywurstfrühstück einzunehmen war grundsätzlich nicht schlecht. Leider konnte mich das Ergebnis meiner Bestellung bei einem lang ansässigen Imbissstand  auf dem Wochenmarkt nicht wirklich erfreuen.

Ich kann nicht ganz verstehen, wie man die Currysoße einer Currywurst aus modifiziertem erhitzten Curryketchup herstellen kann, die zudem noch so künstlich schmeckt, dass man meinen könnte, sie wäre aus einem Lebensmittelreplikator der USS Enterprise im frühesten Alphastadium repliziert worden. Von dem ziemlich harten, wahrscheinlich aufgebackenen Brötchen möchte ich jetzt gar nicht sprechen. Es kann doch nicht so schwer sein, seinen Kunden eine Currywurst zu kredenzen die schmeckt und bei der das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Mit einem tiefen Grummeln im Magen setzte ich meinen Weg fort und erinnerte ich mich sehnsüchtig an die Imbissbude von Bernd, der die Currywurstsoße ohne Zusatz von Fertigwürzmischungen selbst gekocht hatte und bei dem ein Schaschlik aus Schweinefilet zubereitet wurde. Leider hält im Leben nichts ewig und so werde ich weiterhin diverse Imbissstände nach der perfekten Currywurst in unserem Universum erkunden.

Foto: ExQuisine

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Über Jay F Kay

Als Analogue Native in einer digitalen Welt lasse ich meinen Gedanken freien Lauf und schreibe in meinem Blog it’s a hoomygumb über alle möglichen und unmöglichen Themen, die mir in den Sinn kommen oder im Leben begegnen. Du findest mich auch bei Twitter, App.net, Facebook und Google+.

3 Antworten für Die Currywurst aus dem Replikator

  1. Pingback: Currywurst á la Sansibar | it's a hoomygumb

  2. Soonwald Imbiss sagt:

    Ich versteh das auch nicht. Aber du kannst gern mal zu mir kosten kommen. Ich mach die Soßen selber und die Wurst stammt vom Metzger nebenan zu 100% aus Fleisch und Gewürzen. Ohne Füllmittel. Was für mich als Imbisswirtin auch Nachteile hat. Denn die Wurst braucht locker 15-20min bis sie schön durch ist. Da es schon mal vorkommt, das der Grill gerade abgeräumt ist, gibt es immer wieder Kunden die eben nicht warten wollen.
    Zum Preis/Leistungsverhältnis muss ich auch einfach mal sagen, dass die Nebenkosten immer höher und immer mehr werden. Das muss die Wurst einfach reinbringen. Denn der Job ist nicht einfach, und man/frau will ja auch ihre Arbeit bezahlt bekommen.
    Ich wünsche allen Currywurstfans, dass sie eine gute Bude finden werden.

    • Jay F Kay sagt:

      Wenn ich mal in der Gegend bin, komm ich gern vorbei. Natürlich kann ich das auch verstehen, dass du deine Arbeit bezahlt haben möchtest. Aber wenn du ein qualitativ hochwertiges Produkt anbietest, wird es auch Leute geben, die dafür einen angemessenen Preis bezahlen werden und auch gerne einige Zeit darauf warten, bis es fertig gebraten ist. So mache ich das jedenfalls. Aber es gibt auch genug andersgesinnte, das weiß ich schon.

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