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Die Currywurst aus dem Replikator

Der Wochenmarktbesuch heute Vormittag fing ganz gut an und auch der Plan ein kleines Currywurstfrühstück einzunehmen war grundsätzlich nicht schlecht. Leider konnte mich das Ergebnis meiner Bestellung bei einem lang ansässigen Imbissstand  auf dem Wochenmarkt nicht wirklich erfreuen.

Ich kann nicht ganz verstehen, wie man die Currysoße einer Currywurst aus modifiziertem erhitzten Curryketchup herstellen kann, die zudem noch so künstlich schmeckt, dass man meinen könnte, sie wäre aus einem Lebensmittelreplikator der USS Enterprise im frühesten Alphastadium repliziert worden. Von dem ziemlich harten, wahrscheinlich aufgebackenen Brötchen möchte ich jetzt gar nicht sprechen. Es kann doch nicht so schwer sein, seinen Kunden eine Currywurst zu kredenzen die schmeckt und bei der das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Mit einem tiefen Grummeln im Magen setzte ich meinen Weg fort und erinnerte ich mich sehnsüchtig an die Imbissbude von Bernd, der die Currywurstsoße ohne Zusatz von Fertigwürzmischungen selbst gekocht hatte und bei dem ein Schaschlik aus Schweinefilet zubereitet wurde. Leider hält im Leben nichts ewig und so werde ich weiterhin diverse Imbissstände nach der perfekten Currywurst in unserem Universum erkunden.

Foto: ExQuisine

Autor: Jay F. Kay

Musiker, New Energy Pro, Blogger, Travel Writer, Netz-addicted… oder kurz: „Analogue Native in der digitalen Welt“

1 Kommentar

  1. Pingback: Currywurst á la Sansibar | it's a hoomygumb

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