Zu Besuch bei Sindbad in Oman

Als mir das Reiseangebot für das Sultanat Oman überreicht wurde, musste ich erst einmal nachdenken. Oman? Ah jetzt, das ist doch die Heimat von Sindbad* dem Seefahrer. Tourismus ist zwar vorhanden, aber noch sehr lange nicht in dem Maße wie beim Nachbar in den Vereinigten Arabischen Emiraten — glücklicherweise.

Sultanat Oman

Strand von Quantab

Wie ich in diversen Reiseführern und im Netz festgestellt habe, gibt es in diesem Land viel zu sehen und somit war es relativ schnell beschlossene Sache, dass sich diese Reise ausschließlich auf die Capital Area Muscat, zu Deutsch Maskat, beschränken wird. Eine selbst organisierte Rundreise durch den Rest des Landes schwirrt seither in meinem Hinterkopf herum. Aber alles zu seiner Zeit.

Es gibt wahnsinnig viel zu sehen, die Menschen sind sehr nett, zuvorkommend und hilfsbereit, das einheimische Essen ist hervorragend und das Land wunderschön. Entgegen den Angaben in vielen Reiseberichten und Reiseführern empfehle ich jedem einen Mietwagen, denn Maskat mit seinen zugehörigen Ortsteilen zieht sich ca. 60 km am Golf von Oman entlang. Wenn man wirklich etwas von der Stadt sehen möchte, übersteigen die Kosten für das Taxi und den Bus, wenn man dann herausfindet wann er fährt, schnell die Kosten für einen Mietwagen.

Da ich wieder einmal ein paar Reiseberichte zu schreiben habe, residierte ich in diversen Luxushotels und war uneingeschränkt begeistert von dem gebotenen erstklassigen Service. Allerdings muss man sich klar sein, dass man für solch eine herrschaftliche Unterkunft eine üppige Gebühr zu entrichten hat, die nicht wirklich jedem Geldbeutel entspricht. Es gibt aber durchaus preiswerte Hotels zu buchen, die in der Regel sehr ordentlich sind. Empfehlen kann ich in diesem Zusammenhang das Oman Dive Center, das mit seinen Barasti Bungalows, einem Privatstrand und seinem hervorragendem Restaurant Odyssey nicht nur für Taucher interessant sein dürfte. Allerdings ist hier nach meiner Meinung ein Mietwagen ein unbedingtes Muss!

Für mich als Fan der orientalischen Küche war das Essen ein absolutes Highlight. Auf dieser Reise kam ich voll auf meine Kosten und habe so ziemlich alles probiert, was es zu probieren gab. Vom einfachen einheimischen Imbiss, über einfache und gehobene Restaurants, bis hin zu den Haute Cuisine in den Hotels war das geschmackliches Erlebnis einfach ausgedrückt Extraklasse.

Zu erzählen gibt es noch sehr viel, allerdings würde das hier den Rahmen sprengen. Wer Oman noch in seiner traditionellen Art kennenlernen möchte, sollte sich sputen, denn der Tourismus nimmt ständig zu. Für den Interessierten stehen auf meinem flickr-Account einige Impressionen meiner Reise bereit.

*Bei den Omani gilt die Stadt Sohar, die sich ca. 160km nordwestlich von Maskat befindet, als Geburtsstädte des mythischen Sindbads.

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Über Jay F Kay

Als Analogue Native in einer digitalen Welt lasse ich meinen Gedanken freien Lauf und schreibe in meinem Blog it’s a hoomygumb über alle möglichen und unmöglichen Themen, die mir in den Sinn kommen oder im Leben begegnen. Du findest mich auch bei Twitter, App.net, Facebook und Google+.

2 Antworten für Zu Besuch bei Sindbad in Oman

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