Das Redesign und die WordPress Multisite-Funktion

Die letzten Tage habe ich an einem Redesign meiner beiden Blogs incl. Website gebastelt. Gründe hatte diese Änderung viele, der Hauptgrund war jedoch, dass mir Posterous.com durch die vielen und vor allem schlechten Änderungen einfach zuwider wurde. So hatte ich in letzter Zeit keine Lust mehr, irgendwelche Postings auf meinem µBlog zu veröffentlichen. Der erste Schritt war also dieses umzuziehen – so geschehen letzten Samstag mit anschließender öffentlichen Mitteilung auf diesem.

Schritt zwei war dann schnell erledigt, denn der Umzug meines Blogs von WordPress.com auf einen eigenen Server verlief durch die integrierte Datenexport- und -importfunktion absolut problemlos. Einer der Gründe, warum ich WordPress liebe. Ebenso verhielt es sich mit meiner Website, die schon immer in einer WordPress-Installation lief. Die neuen Texte hatte ich zuvor schon geschrieben und die benötigten Bilder für die Unterseiten vorbereitet. Somit war das alles ein Kinderspiel und das Design endlich einheitlich.

Eigentlich ein Kinderspiel. Dummerweise hatte ich mich für eine WordPress Multisite-Installation entschieden, was im Nachhinein zwar sehr lehrreich, aber auch zeitaufwendig entpuppt hat. Diese Art der Installation ist in der Tat eine tolle Sache, wenn man mehrere WordPress Installationen benötigt – bis man zu den Plugins kommt. Da fing bei mir der ganze Ärger an.

Ich nutze nicht wirklich viele Plugins, aber wenn diese dann auf jeder Installation unterschiedlich reagieren, oder zum Teil überhaupt nicht funktionieren, dann hat das eben keinen Wert für mich. Ich weiß nicht, ob das Feature einfach noch zu jung ist, oder ich mich zu blöd verständnislos angestellt habe, aber hinter das erwähnte Phänomen zu blicken gelang mir letztendlich nicht. Dies hatte zur Folge, dass die ganze Schoße jetzt wieder auf Einzelinstallationen läuft und ich zufrieden – und schlauer – bin. Ob ich den Versuch nochmal wagen werde? Vielleicht, aber sicher nicht dieses und auch nicht nächstes Jahr.

Über das Design/Layout lässt sich zwar streiten, aber ich wollte es weniger aufwendig und eher schlicht. Warum also kein customized Twenty Eleven…!?

In diesem Sinne: Happy Content! ;)

Screenshot: Jay F. Kay

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