Ansgar Heveling und die Revolution der digitalen Maoisten

Denn, liebe „Netzgemeinde“: Ihr werdet den Kampf verlieren. Und das ist nicht die Offenbarung eines einsamen Apokalyptikers, es ist die Perspektive eines geschichtsbewussten Politikers. Auch die digitale Revolution wird ihre Kinder entlassen. Und das Web 2.0 wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird.

via handelsblatt.de

Der geschichtsbewusste Ansgar Heveling weiß aber schon, dass Drogen illegal sind!? Solch eine gequirlte Hühnerkacke habe ich lange nicht mehr gelesen – auch nicht offline. Sicherlich steht es jeder Person zu, seine Meinung kundzutun und das ist auch gut so, aber wenn ich von einem Bundestagsabgeordneten solch eine Büttenrede lesen muss, dann schwillt mir der Kamm!

Wer ist denn dieser Gottschalk?

Natürlich kenne ich Thomas Gottschalk, aber warum dann diese Headline? Diese Woche wurde bei Twitter, Facebook & Co. so viel über ihn bzw. seine neue (Werbe-) Sendung hergezogen, dass ich sie einfach so formulieren musste.

Bei der neuen Vorabendsendung (fast hätte ich Show geschrieben) „Gottschalk Live“ habe ich gestern live und heute zweimal über die ARD Mediathek reingezappt. Überzeugt hat mich das Konzept überhaupt nicht, aber vielleicht gehöre ich einfach nicht zur Zielgruppe. Was wirklich nervt, sind in der Tat die Werbeeinblendungen, über die man so oft in den oben genannten Medien lesen konnte. Diese zerstören den Flow der ganzen Sendung – wenn es diesen überhaupt gibt – und animieren zum Umschalten.

Unweigerlich fragt man, warum sich Gottschalk als ZDF-Showtitan auf dieses Experiment Vorabendsendung eingelassen hat. Wegen dem schnöden Mammon wird es ja hoffentlich nicht sein, sonst sehen wir ihn noch in einer der nächsten Staffeln von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“. Wahrscheinlich sieht er sich eben nur gern im Fernsehen und möchte dies auch in Zukunft nicht missen.

Mich hat Gottschalk als  „Wetten dass..?“- Showmaster noch nie überzeugt. Vor allem in den letzten Jahren war die Sendung ein absolutes No-Go, so dass ich diese kaum noch ansah. Mit der Einführung der tollen Co-Moderatorin war die Sendung dann endgültig verhunzt. Einziger Lichtblick: Gottschalks Mut zur ausgefallenen Mode, die ihn wohl auch ausmachte.

Nun bin ich auf die Zuschauerakzeptanz der nächsten Wochen gespannt, denn die momentanen Quoten wird Gottschalk aus meiner Sicht nicht halten können. Aber vielleicht lässt sich die ARD ja noch etwas zum Reizthema Werbung einfallen und er kann sich halten.  Zu wünschen wäre es ihm zwar, aber meine Hoffnung ist begrenzt.

Screenshot: ARD | Das Erste

Babette, Kürschners Handbuch und der Bundestag

Der Bundestag ist zurzeit so gut wie arbeitsunfähig. Eine Mitarbeiterin einer Grünen-Abgeordneten hat aus Versehen eine E-Mail “an alle” geschickt, darauf antworteten andere wieder “an alle”. Im Sekundentakt tauschen sich “alle” per Mail aus.

via heute.de | Foto: Fraktionsmitarbeiter

Da hatten die Damen und Herren im Bundestag ja mal eine richtige Email-Party am Start – und ich dachte die wollten eben mal die Weltwirtschaft retten. Na ja, ein wenig Spaß im Arbeitsleben muss ja schließlich auch sein.

BTW Frau Schünemann, „Babette war’s“ war keine Facebook-Gruppe, sondern eine Facebook-Seite;)

Wenn sich Autoren und Verleger im Ton vergreifen

Das wird teuer, Lady! Autor und Verlegerin drohen Literaturblog mit Klage

via lesekreis.org

Ich weiß nicht genau, was sich der Autor John Asht und seine Verlegerin Antje Roder dabei gedacht haben, als sie diese total überzogene Kampagne gestartet haben und ich möchte es ehrlich gesagt auch gar nicht wissen. Es ist allerdings schon sehr befremdlich, dass sich diese anscheinend ach so gebildeten Personen auf dieses Niveau herablassen. Läuft der Absatz des Buches nicht so wie geplant, oder verträgt hier jemand keine Kritik, oder…? Wer weiß das schon, aber diese Vorgehensweise ist #fail #epicfail und ein absolutes No-Go!

SOPA & PIPA: The day the LOLcats died

SOPA and PIPA are two examples of recent legislation that is lethal to the internet as we know it. The internet rose up and is on its way to successfully fighting them off, but we need to stay vigilant.

The only way to prevent legislation like this from being passed in the future is to call your Congressmen and tell them. Make it clear that you don’t support SOPA, you don’t support PIPA, and that you won’t support future legislation that damages the stability of the internet.

via youtube.com

Erinnert mich irgendwie an das unsinnige STOP-Schild unserer #Zensursula. Weitere Informationen zum Thema SOPA und PIPA findet man unter anderem auf folgenden Seiten:

Zudem haben 43 internationale Organisationen einen offenen Brief an Sen. Harry Reid, den Majority Leader des United States Senate, zu PIPA und SOPA verfasst:

Eine Pizza und die gefährliche Internetbewertung

Eine Bestellung bei einem Göttinger Pizza-Bringdienst ist einem Kunden übel bekommen: Erst litt er stundenlang unter Brechdurchfall, dann wurde er von dem Betreiber des Pizza-Services stundenlang bedroht und gefangen gehalten. Nun wurde der Täter verurteilt.

via hna.de

Anstatt Kunden zu entführen empfehle ich ein qualitativ hochwertiges Produkt auf den Teller zu bringen. Das spart nicht nur jede Menge Ärger, sondern bringt in den meisten Fällen auch eine erhebliche Umsatzsteigerung mit sich.

Zur Rechtsprechung muss ich jedoch auch noch etwas loswerden. Eine Bewährungsstrafe in einem Entführungsfall halte ich für absolut unangebracht, vor allem, da es sich in diesem Fall um einen mehrfach vorbestraften Täter handelt.

Mitbringsel für den Lakritzplanet: Haribo Cakes

Diese Sorte Lakritz von Haribo habe ich in Deutschland noch nicht gesehen, was allerdings auch daran liegen kann, dass ich kein wirklich großer Freund vom umgangssprachlich bezeichneten Bärendreck bin. Wie dem auch sei, mir kam in diesem kleinen Laden mitten in Kathmandu promt @timbo_SF in den Sinn und so erwarb ich ein Päckchen für seinen Lakritzplanet. Wieder in Deutschland geht dieses Mitbringsel heute für eine Verkostung mit der gelben Post auf die Reise. Wohl bekomm‘s…!

Foto: Jay F. Kay

Der Bundesinnenminister und die Bundes-Cloud

Der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich treibt den Bau einer Bundes-Cloud voran, damit sensible Regierungs- und Unternehmensdaten nicht bei US-Behörden landen.

via wiwo.de | Foto: dapd

Jaja Herr Friedrich, ich verstehe. Warum glaube ich Ihnen nur nicht, dass Sie sensible Unternehmens- und Bürgerdaten schützen wollen. So wie ich die aktuell regierenden Politiker mit ihrem hervorragenden technischem Sachverstand und Verständnis für Internettechnologien kenne, ist in der sogenannten Bundescloud der Bundestrojaner klammheimlich mit vorinstalliert. Mein Vertrauen zu diesen Themen haben Sie schon lange verspielt. Danke fürs Gespräch, setzen, 6!