2. März 2010

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Verkehr im Schnee

Gestern war es soweit, der meteorologische Frühling hat begonnen, der Tag wurde von der Sonne verwöhnt und alles war gut. Heute Morgen der große Schock — Es schneit! Ob wir es überleben werden? Sicherlich! Ein gutes oder schlechtes Zeichen? Keine Ahnung! Aber ein seltsames Schneephänomen, welches mich heute Morgen wieder einmal auf der Straße erwartet hat, lässt mich immer wieder über die Menschheit grübeln: Sobald ein bisschen Schnee fällt, bricht kurzfristig fast der Verkehr zusammen. Warum ist das so? Kann mir das bitte jemand erklären? Vermutungen habe ich zwar viele, aber nachvollziehen kann ich dieses Verhalten wirklich nicht.

Foto: rotoGraphics (Fotolia.com)

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11. Februar 2010

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ELENA und der Schrecken der Privatsphäre

Immer wieder treffe ich auf Freunde und Bekannte, die zwar schon einmal was von ELENA gehört haben, aber nicht wirklich wissen um was es dabei geht. Erschreckend wie ich finde. Aus diesem Grund gibt es diesen kleinen Beitrag, der mit diversen Links auf das Thema aufmerksam machen und natürlich die Online-Petition gegen das ELENA-Verfahren bewerben soll.

Der Mädchenname ELENA steht für »Elektronischer Entgeltnachweis« und somit für die größte Datensammlung, die Deutschland je gesehen hat. Seit dem 1. Januar 2010 sind alle Arbeitgeber verpflichtet, die von ELENA abgefragten Angaben an die »Zentrale Speicherstelle« (ZSS) zu übermitteln. Welche Informationen abgefragt werden, erfährt man über die folgenden Links.

Ein ziemlich übler Einbruch in die Privatsphäre, wie ich finde und deshalb sollte man etwas gegen diese Datensammelwut der Bundesregierung unternehmen, denn mit Abwarten und Tee trinken erreicht man hier nichts:

Wer sich über die offizielle Version der Bundesregierung informieren möchte, kann das natürlich auf der Website für das ELENA-Verfahren tun. Für Hinweise auf weitere interessante Link bin ich sehr dankbar, ich werde diese dann hier einfügen.

Foto: Daten Flashmob 1. März 2010 (@Facebook.com)

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3. Februar 2010

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Deutschland und die Hehlerei – Pfui deibel!

Die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt wissentlich von einer dubiosen Person gestohlene Daten für 2,5 Millionen Euro zu kaufen. Wenn ich richtig informiert bin, wird dieses Verhalten als Versuch der Hehlerei bezeichnet und ist in Deutschland nach § 259 Abs. 3 StGB strafbar. Sollte sie die Daten wirklich erwerben, macht Sie sich gemäß deutschem Strafrecht § 259 StGB der Hehlerei schuldig. Aber Entschuldigung, das ist doch etwas ganz anderes, diese gestohlene Ware dient doch nur zum aufklären vieler anderer Straftaten, nämlich mehrerer Fälle der Steuerhinterziehung und spült nebenbei noch jede Menge Kies in die leeren Kassen.

Dem kleinen Bürger würde, übertrieben dargestellt, schon bei dem Gedanken an dem Erwerb gestohlener Daten eine Hausdurchsuchung mit anschließender Anklage drohen. Schön, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Denn eins muss von vorne herein klar sein: Die regierenden Politiker werden sich für solch eine Wohltat am Deutschen Volke wohl kaum vor einem Gericht verantworten müssen. Wenn es dann doch einmal soweit kommen sollte, werden so geringe Strafen angesetzt, dass sich jeder Bundesbürger verspottet vorkommen muss.

Wen wundert es da, dass sich der deutsche Finanzminister mit unverhohlener Vorfreude auf die Daten stürzen möchte, sollen diese doch angeblich über 100 Millionen Euro schwer sein. Die Begriffe Moral, Ethik und Gesetzestreue scheinen die Damen und Herren Politiker kurzerhand aus ihrem Wortschatz gestrichen zu haben, denn anscheinend sind sie bereit alles dafür zu tun, um den schnellen Euro in die ausgetrocknete Staatskasse zu bekommen. Pfui deibel!

Foto: Marc Dietrich (Fotolia.com)

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26. Januar 2010

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Haste mal ne Mark… ääähm Euro?

Heute habe ich bei der Süddeutschen Zeitung einen Artikel entdeckt, der über Lohn-Dumping berichtet. Es geht um den ehemaligen Besitzer einer Pizzeria, der seinen Angestellten ab 1,32 Euro Stundenlohn zahlte. Stichwort: Sittenwidriger Niedriglohn. Den zugehörigen Artikel findet man hier. Letztendlich war er ausschlaggebend, dass ich das nachfolgende sozialkritische Themenhopping niedergeschrieben habe, denn darüber nachgedacht und diskutiert habe ich schon öfter.

Nach meiner Meinung fiel das oben angesprochene Lohn-Dumping-Urteil viel zu harmlos aus, es kann schließlich nicht angehen, dass Betriebe die Arbeitslosigkeit von Betroffenen ausnutzen und mit Dumpinglöhnen nach dem Motto „schaff oder geh“ abspeisen. Hier kommt nun noch der umstrittene Mindestlohn ins Spiel. Dieses Thema hat mich schon immer etwas verwirrt, wenn es seitens der Politik aufgegriffen wird. Einerseits wird ein Mindestlohn gefordert, andererseits wird Arbeitslosen die sogenannte Arbeitsgelegenheit „Ein-Euro-Job“ aufs Auge gedrückt. Handelt es sich hier nicht ebenfalls um einen Dumpinglohn? Wie man oben sieht werden andere zu Recht für solche Vorgehensweisen bestraft. Für einen Hartz IVer ist so ein Dumping- bzw. Niedriglohn jedoch zumutbar. Es handelt sich ja auch um etwas ganz anderes, oder doch nicht? Der Ein-Euro-Job hat angeblich nur den Zweck, die Arbeitsfähigkeit der Arbeitslosen  aufrecht zu erhalten und ihn an regelmäßige Arbeit und einen strukturierten Tagesablauf zu gewöhnen. Klar, wollen wir die Betroffenen einmal fragen?

Auf solche Ideen können nur Leute kommen, denen es gut geht. Es war schon immer einfach, in einem maßgeschneiderten Anzug  auf dem hohen Politikerross zu sitzen und über das Leben anderer zu philosophieren, die mit ca. € 360 im Monat auskommen müssen.

Ganz klar, eine Lösung kann ich nicht bieten und ich möchte es auch gar nicht. Es gibt schließlich genügend Leute, die genau für diesen Job sehr gut bezahlt werden und zudem die passende Ausbildung genossen haben. Letzteres möchte ich der Einfachheit halber einmal gutgläubig hoffen. Momentan kann ich zwar nicht daran glauben, dass sich in nächster Zeit etwas ändert, aber man soll die Hoffnung nie aufgeben.

Foto: Jay F. Kay

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20. Januar 2010

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Eine Geschichte wie im schlechten Film

Wenn der Polizist dreimal klingelt, kann irgendetwas nicht stimmen. So kam es dann auch, dass ich gestern Abend in unserem Polizeirevier residierte und mir eine Geschichte anhörte, die mich sehr an eine schlechte Vorabendserie der RTL-Gruppe im Fernsehen erinnerte.

Es ging um ein von mir bei ebay ersteigertes neues Mobiltelefon. Dieses soll, laut dem wirklich sehr netten Polizeiobermeister, aus einer Straftat stammen. Es wurde mir ausführlich erklärt, dass der ebay-Verkäufer jemanden, unter Androhung körperlicher Gewalt an einem Familienmitglied, genötigt hatte, einen sehr teuren Mobilfunkvertrag zu unterzeichnen, um an das subventionierten Ein-Euro-Gerät zu kommen. Dieses wurde dem Geschädigten dann angeblich nach Verlassen des Ladengeschäftes gewaltsam abgenommen und wie sich nun herausgestellt hat, bei ebay verkauft.

Wie gehirnarm muss man denn sein, um solch eine Aktion zu starten. Aber anscheinend ist es noch nicht zu jedermann vorgedrungen, dass Mobiltelefone mit einer IMEI (International Mobile Equipment Identity) ausgestattet sind, die es den Behörden über den Mobilfunkprovider ermöglicht, den Nutzer ausfindig zu machen.

Trotz noch nicht abgeschlossener Ermittlungen und einer unbewiesener Straftat des Verkäufers, wollte die zuständige Dienststelle das Mobiltelefon beschlagnahmen lassen. Da ich zum Ersten das Mobiltelefon nicht dabei hatte und zum Zweiten keine richterliche Anordnung vorlag, von Gefahr im Verzug kann wohl kaum die Rede sein, war dieses Vorhaben weniger erfolgreich. Allerdings kann mich die Keule der Herausgabe noch treffen und da es sich um ein nicht ganz billiges Gerät handelt, kümmert sich jetzt meine Anwaltskanzlei um diese Sache.

Nun bin ich natürlich sehr gespannt, ob es sich wirklich um eine Straftat handelt, ober ob ein abgekarteter Coup dahinter steckt. Wir werden sehen und wen es interessiert, kann hier mehr erfahren, sobald ich mehr weiß…

Foto: Simon Ebel (Fotolia.com)

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10. Januar 2010

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Warten auf Daisy

Wenn eine Unwetterwarnung die andere jagt, Sondersendungen einberufen werden und sich Analysten in Berichterstattungen profilieren, dann kann die ganze Schoße eigentlich nur schiefgehen. Den Vogel abgeschossen hat jedoch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, kurz BBK, mit der Veröffentlichung des Artikels „Jetzt private Vorsorge bei winterlichen Wetterlagen treffen!“.

Keine Frage, Wettervorhersagen, Unwetterwarnungen und was sonst noch dazugehört sind wichtig und möchte eigentlich niemand mehr missen, aber bitte in einer seriösen Art und Weise. Es kann nicht angehen, dass durch jeden daherkommenden Wintersturm eine Katastrophenwarnung ausgelöst und zu Hamsterkäufen aufgerufen wird.

Ja wir haben Winter, es kann schneien, es gibt Glatteis, Schneeverwehungen und manchmal sollte man einfach besser zu Hause bleiben oder das Auto stehen lassen. Letzteres betrifft hauptsächlich die Fahrer von Fahrzeugen mit Heckantrieb ohne Wintererfahrung oder Fahrertraining, wie ich in meiner gestrigen Fahrt auf die Schwäbische Alb feststellen musste.

Ohne Zweifel gibt es Regionen in der die winterliche Pracht heftiger zugeschlagen hat, aber dies rechtfertigt noch lange nicht, dass die Medien ganz Deutschland und teilweise sogar halb Europa als handlungsunfähige Katastrophenzone sehen möchten, nur um Quote zu machen. Diese Art und Weise der Berichterstattung erinnert mich doch sehr stark an die US-Medien.

Es wäre keine schlechte Idee, wenn die eingeschränkten Winterdienste umstrukturiert werden würden, denn diese sind bei längerem Schneefall oftmals nicht in der Lage die aufkommenden Schneemassen von den Straßen zu bekommen. Aber wir müssen ja sparen.

Foto: Indigo Fish (Fotolia.com)

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7. Januar 2010

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Pandora durch die 3D-Brille

Von überall tönt der hymnische Lobgesang zu James Camerons neuestem Werk „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. Einige meiner Freunde und Bekannten berichteten ebenfalls von einer farbenprächtigen Welt, tollen Bildern und einem überwältigendem Kinoerlebnis. Somit ein klarer Fall: Wer nichts verpassen und mitreden möchte, muss diesen Film gesehen haben.

Zum Kinobesuch aufraffen konnte ich mich allerdings erst Anfang Januar. Dies lag zum Teil an chronischen Zeitmangel (klarer Fall einer Bequemlichkeitsausrede), sowie an der Tatsache, dass für diesen Film nur ein Besuch in einem 3D-Kino in Frage kam. Nach der Anreise und dem Erwerb einer Kinokarte samt 3D-Brille, war es dann soweit und das Abenteuer auf Pandora konnte beginnen.

Vom Grundprinzip der Story darf man nicht unbedingt etwas Neues erwarten, aber das ist auch gar nicht nötig. Der Film besticht durch seine Bilder, Farben und Effekte. Diese sind so detailreich und realistisch, dass man oftmals seinen Augen nicht trauen möchte und die 161 Minuten wie im Flug vergehen. Für mich steht fest, dass man diesen Film gesehen haben muss, denn beschreiben lässt er sich nicht. Sensible Gemüter sollten unbedingt Taschentücher mitnehmen, denn einige Szenen drücken teilweise sehr unkontrolliert auf die Tränendrüse.

So toll die 3D-Technik ist, einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch. Nach dem Kinobesuch überkamen mich leichte Kopfschmerzen, die jedoch sehr schnell wieder verflogen. Von anderen Besuchern hörte ich ähnliches und schlimmeres, was mich zu einer kleinen Recherche im Internet bewog. Hier wird man ohne große Anstrengung fündig und erhält umgehend ein paar Tipps zum Problem. So schreibt zum Beispiel Tino Hahn, dass man sich auf die scharfen Bereiche des Films konzentrieren soll. Ähnliches findet man auf Shadow Locked, sowie auf hunderten anderer Seiten und Blogs. Steht damit die aktuelle 3D-Technik dem entspannten und stressfreien Kinobesuch im Weg?

Foto: Jay F. Kay

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5. Januar 2010

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Der nutella-Streicher von WMF

Gestern habe ich mir einen kostenlosen WMF nutella-Streicher in der WMF-Filiale meines Vertrauens abgeholt und zuhause sofort in ein reichlich gefülltes nutella-Glas gesteckt, um damit ein lecker Brötchen zu streichen – natürlich mit dick Butter vorbereitet. In diesem Fall eigentlich ein totaler Humbug, denn man benötigt weiterhin ein Messer um das Brötchen aufzuschneiden, aber es soll ja auch Menschen geben die sich nutella aufs Brot schmieren.

Für einen nutella-Fan wie mich eine tolle Besteckerweiterung und zudem ein toller Werbegag mit Sparfaktor. Seit dem 16. November 2009, ja ich bin spät dran, gibt es auf jedem 1400g-Glas nutella einen Coupon für diesen exklusiven Streicher. Somit ist dieser sicherlich nicht für jeden Haushalt geeignet, denn 1400g nutella müssen erst einmal auf humanoide Verzehrweise vernichtet werden, was sich wiederum in einem unkontrollierbaren Kalorienschub bemerkbar machen kann.

Die Aktion endet übrigens am 31. März 2010, also bleibt Fans noch genug Zeit um, anhand eines Coupons vom Glas und dem zugehörigen Kassenbeleg, ein eigenes Exemplar zu ergattern. Je nachdem wo man sich mit nutella versorgt, können gegenüber dem 400g Glas beim 1400g Glas zwischen € 1,40 und € 2,00 gespart werden. Den formschönen Streicher gibt es quasi als „Dankeschön zur Abholung“ dazu.

Erste Reaktionen auf den Streicher gab es auch schon, denn wie einige erboste Fans berichteten, isst man nutella angeblich mit dem Löffel.

Foto: Jay F. Kay

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2. Januar 2010

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Neues Jahr, neuer Look

Schon seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken das Design meines kleinen Blogs zu ändern. Eigentlich benötige ich kein Portfolio-Theme und das ein oder andere Plug-In konnte ich mit dem alten Theme ebenfalls nicht einsetzen. Aber es sah meiner Meinung nach eben sehr gut aus. So habe ich mich pünktlich zum Jahreswechsel schweren Herzens von meinem deGusto Theme von Themeshift getrennt.

Seit Jahresbeginn kommt hier nun das Fresh News Theme von WooThemes zum Einsatz. Ganz fertig bin ich noch nicht, denn es muss noch so einiges angepasst, installiert und verbessert werden, aber Rom wurde angeblich auch nicht an einem Tag erbaut.

Foto: Jay F. Kay

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10. Dezember 2009

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Ein Meer an Privatsphäre

Mehr Privatsphäre versprach Mark Zuckerberg in seinem offenen Brief auf Facebook. Gestern wurde ich mit den neuen Privatsphären-Einstellungen konfrontiert und spielte ein wenig damit herum. Das Ergebnis brachte in mir eher Ernüchterung und Verärgerung als Begeisterung hervor.

So gibt es seit neuestem einige Dinge die auf den Profilen der Facebook-Nutzer grundsätzlich für „Alle“ zu sehen sind. Dieses „Alle“ bezieht sich auf alle Personen, die das Profil betrachten, Anwendungen, die man auf Facebook verwendet, und Webseiten, mit denen man sich via Facebook verbunden hat. Bisher konnte man das Profilbild, den Namen und die Netzwerke nicht ausblenden und das war aus meiner Sicht auch gut so. Jetzt trifft dies aber zusätzlich auf das Geschlecht, den derzeitigen Wohnort, Freundeslisten und Seiten zu. Ein klarer Rückschritt!

Alleine durch die fehlende Option Fan-Seiten für alle Profilbesucher auszublenden, bleibt dem Facebook-Nutzer nichts anderes übrig, als jedem Profilbesucher seine bevorzugten Produkte, Marken, Musiker, usw. zu zeigen oder falls dies, um die Privatsphäre zu wahren, nicht gewollt ist, alle Fan-Seiten zu löschen. Ein toller Fortschritt in Richtung mehr Privatsphäre.  Ob das den Fan-Seiten-Betreibern gefallen wird, ist fraglich. Vor allem wenn diese für ihre Fan-Seiten Werbung bei Facebook gebucht haben.

Da ich nicht annehme, dass sich an dieser Privatsphären-Politik in Kürze etwas ändern wird, werde ich in Kürze mein privates Facebook-Profil informationstechnisch extrem ausdünnen und einige Fan-Seiten löschen. Das ist zwar schade, aber so erreiche ich wieder annähernd meine ursprüngliche Profilanzeige für „Alle“.

Weitere Informationen zu den Änderungen findet man direkt in der Facebook-Hilfe.

Foto: Jay F. Kay

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