Wer ist denn dieser Gottschalk?

Natürlich kenne ich Thomas Gottschalk, aber warum dann diese Headline? Diese Woche wurde bei Twitter, Facebook & Co. so viel über ihn bzw. seine neue (Werbe-) Sendung hergezogen, dass ich sie einfach so formulieren musste.

Bei der neuen Vorabendsendung (fast hätte ich Show geschrieben) „Gottschalk Live“ habe ich gestern live und heute zweimal über die ARD Mediathek reingezappt. Überzeugt hat mich das Konzept überhaupt nicht, aber vielleicht gehöre ich einfach nicht zur Zielgruppe. Was wirklich nervt, sind in der Tat die Werbeeinblendungen, über die man so oft in den oben genannten Medien lesen konnte. Diese zerstören den Flow der ganzen Sendung – wenn es diesen überhaupt gibt – und animieren zum Umschalten.

Unweigerlich fragt man, warum sich Gottschalk als ZDF-Showtitan auf dieses Experiment Vorabendsendung eingelassen hat. Wegen dem schnöden Mammon wird es ja hoffentlich nicht sein, sonst sehen wir ihn noch in einer der nächsten Staffeln von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“. Wahrscheinlich sieht er sich eben nur gern im Fernsehen und möchte dies auch in Zukunft nicht missen.

Mich hat Gottschalk als  „Wetten dass..?“- Showmaster noch nie überzeugt. Vor allem in den letzten Jahren war die Sendung ein absolutes No-Go, so dass ich diese kaum noch ansah. Mit der Einführung der tollen Co-Moderatorin war die Sendung dann endgültig verhunzt. Einziger Lichtblick: Gottschalks Mut zur ausgefallenen Mode, die ihn wohl auch ausmachte.

Nun bin ich auf die Zuschauerakzeptanz der nächsten Wochen gespannt, denn die momentanen Quoten wird Gottschalk aus meiner Sicht nicht halten können. Aber vielleicht lässt sich die ARD ja noch etwas zum Reizthema Werbung einfallen und er kann sich halten.  Zu wünschen wäre es ihm zwar, aber meine Hoffnung ist begrenzt.

Screenshot: ARD | Das Erste

Meckatzer Biermenüabend im Brennerhof

Die bayrische Art sich Speis und Trank zu widmen hat mir schon immer gefallen und so fand das kleine Schildchen mit der Vorschau auf den Meckatzer Biermenüabend im Immendinger Brennerhof sofort meine Aufmerksamkeit. Diesen besuchte ich dann auch an meinem gestrigen Geburtstag mit meiner Frau und war im Nachhinein sehr zufrieden mit der Wahl den Abend zu verbringen.

Das Ambiente des Brennerhof zu beschreiben ist nicht ganz einfach, ich würde die Gaststube spontan als modern-rustikal bezeichnen. Auf der Website wird er als Raum für gemütliche Gastlichkeit in historischem Ambiente aufgeführt. Mein Tipp: einfach klicken und sich selbst ein Bild über die Lokalität machen.

Zurück zum Biermenüabend, durch den Biersommelier Thomas Stöckeler und der zuständige Gebietsverkaufsleiter Uli Stegmann führten. Durch die beiden Herren wurde während des Abends einiges an Wissen rund ums Bier an Mann und Frau gebracht. Selbstverständlich wurde auch viel über das Bier der Meckatzer Brauerei gesprochen, denn dass es sich um eine Marketingveranstaltung dieser handelte, sollte eigentlich jedem klar sein. Sehr positiv empfand ich die die Art und Weise der Umsetzung. So war der übermittelte Stoff ums Bier überhaupt nicht aufdringlich vorgetragen und die beiden Herren traten sehr kompetent, offen und diskussionsbereit auf. Zudem wurde ich hervorragend mit den angepriesenen Bieren versorgt, während Ziehharmonika-Franz lautstark mit bayrischer Musik den Abend begleitete.

Beim Menü handelte es sich um ein einfaches Vier-Gänge-Menü, welches von mir einen Kritikpunkt und einen Verbesserungsvorschlag erhält. Leider war die Bierbrezelsuppe sehr salzig, was wahrscheinlich am stark unterschätzten Salzgehalt der Brezel gelegen haben mag. Ich esse in der Regel sehr salzarm, deshalb trifft mich so etwas meist doppelt hart. Allerdings wurde mein leicht angekratztes Befinden nach dem Ablöschen durch ein zusätzliches Meckatzer Pils sofort wieder hergestellt. Der Verbesserungsvorschlag geht an den Schweinerollbraten in Zwiebelbiersoße. Man mag mich für einen Dilettanten bayrischer Küche halten, aber aus meiner Sicht fehlte hier einfach eine kleine Beilage in Form eines Krauts. Diesen Eindruck hatten wohl auch andere Gäste, wie ich so manchem Gespräch entnehmen konnte. Wie dem auch sei, die Kritik hat die Küche in einer ruhigen Minute unter vier Augen zur Kenntnis genommen, den Verbesserungsvorschlag spreche ich in Kürze einmal an, wenn es etwas ruhiger zugeht.

Die Veranstaltung ging anscheinend bis morgens um vier, allerdings habe ich mich schon etwas früher verabschiedet. Man muss ja nicht immer das Licht ausschalten. Kurzum, der Abend kostete pro Person 30 Euro, was aus meiner Sicht sehr moderat war. Etwas anders sieht es allerdings aus, wenn man sich nicht dem Biergenuss hingeben kann, weil man im Anschluss noch ein Fahrzeug führen muss. Allerdings sollte man sich diesen Gedanken vor dem Besuch solch einer Veranstaltung machen.

Das Bier selbst möchte ich nicht mit großen Worten bewerten, sondern hier kurz und prägnant feststellen, dass es ungemein meinem Gusto entsprach. Alles andere wären große Worte ohne Inhalt, denn für eine ordentliche Bewertung bin ich hier einfach nicht Fachmann genug. Auf jeden Fall werde ich in naher Zukunft die Meckatzer Brauerei, sowie das zugehörige Braustüble besuchen, denn allein die Angebote auf der Website lesen sich hervorragend. Ebenso darf sich auch der Brennerhof wieder auf meinen Besuch freuen, denn das Bier und die angebotenen Speisen sind gut und haben ein vernünftiges Preisniveau. Außerdem muss ein Gastronomiebetrieb, der sich im Landkreis Tuttlingen für ein geweihloses Bier einsetzt, unterstützt werden. In diesem Sinne… Prost!

Foto: Jay F. Kay

Das Redesign und die WordPress Multisite-Funktion

Die letzten Tage habe ich an einem Redesign meiner beiden Blogs incl. Website gebastelt. Gründe hatte diese Änderung viele, der Hauptgrund war jedoch, dass mir Posterous.com durch die vielen und vor allem schlechten Änderungen einfach zuwider wurde. So hatte ich in letzter Zeit keine Lust mehr, irgendwelche Postings auf meinem µBlog zu veröffentlichen. Der erste Schritt war also dieses umzuziehen – so geschehen letzten Samstag mit anschließender öffentlichen Mitteilung auf diesem.

Schritt zwei war dann schnell erledigt, denn der Umzug meines Blogs von WordPress.com auf einen eigenen Server verlief durch die integrierte Datenexport- und -importfunktion absolut problemlos. Einer der Gründe, warum ich WordPress liebe. Ebenso verhielt es sich mit meiner Website, die schon immer in einer WordPress-Installation lief. Die neuen Texte hatte ich zuvor schon geschrieben und die benötigten Bilder für die Unterseiten vorbereitet. Somit war das alles ein Kinderspiel und das Design endlich einheitlich.

Eigentlich ein Kinderspiel. Dummerweise hatte ich mich für eine WordPress Multisite-Installation entschieden, was im Nachhinein zwar sehr lehrreich, aber auch zeitaufwendig entpuppt hat. Diese Art der Installation ist in der Tat eine tolle Sache, wenn man mehrere WordPress Installationen benötigt – bis man zu den Plugins kommt. Da fing bei mir der ganze Ärger an.

Ich nutze nicht wirklich viele Plugins, aber wenn diese dann auf jeder Installation unterschiedlich reagieren, oder zum Teil überhaupt nicht funktionieren, dann hat das eben keinen Wert für mich. Ich weiß nicht, ob das Feature einfach noch zu jung ist, oder ich mich zu blöd verständnislos angestellt habe, aber hinter das erwähnte Phänomen zu blicken gelang mir letztendlich nicht. Dies hatte zur Folge, dass die ganze Schoße jetzt wieder auf Einzelinstallationen läuft und ich zufrieden – und schlauer – bin. Ob ich den Versuch nochmal wagen werde? Vielleicht, aber sicher nicht dieses und auch nicht nächstes Jahr.

Über das Design/Layout lässt sich zwar streiten, aber ich wollte es weniger aufwendig und eher schlicht. Warum also kein customized Twenty Eleven…!?

In diesem Sinne: Happy Content! ;)

Screenshot: Jay F. Kay

re:publica 2012

Es kam, wie es kommen musste, die Three-day Earlybird Blogger Tickets für die re:publica 2012 sind ausverkauft. Schande über mich! Aber dafür liegt das Three-day Blogger Ticket seit zehn Minuten in meinem Posteingang und die 30 Euro Mehrkosten werde ich hoffentlich auch verkraften. Dafür gibt es eben während der Konferenz keine Club Mate, sondern nur Wasser… wir müssen ja sparrrren! :)

Meinen Dank an @timbo_SF für den freundlichen Benachrichtigungsservice und mit etwas Glück finden wir auch noch ein passendes Hotel. Ich bin schon sehr gespannt, wen ich alles in der Station treffen werde und freue mich jetzt schon tierisch auf die Veranstaltung. Und auf Berlin.

Banner: re:publica 2012

Geburtstagsgedanken

Mit langsamen Schritten nähert sich auch dieses Jahr wieder mein Geburtstag und ich werde immer öfter getragen, was ich denn an meinem großen Tag unternehmen werde. Zu Geburtstagen habe ich meine ganz eigene Einstellung, genau wie zu diversen anderen Feiertagen… aber ich möchte nicht abschweifen.

Grundsätzlich finde ich Geburtstage überbewertet, denn alles schreit nach einer großen Party oder Feier. Das geht teilweise soweit, dass sich das werdende Geburtstagskind genötigt fühlt, diese zu veranstalten. Aus der Traum vom ruhigen Geburtstag in der Ferne mit dem Lebenspartner, Freund(in) oder der Familie. Dafür darf man alles liebevoll vorbereiten, die Freunde und Verwandten einladen, im schlechtesten Fall noch die Festbedienung machen und sich danach über diese vermaledeite +1 in der Altersangabe ärgern. Ganz herb wird es dann noch, wenn sich die Ziffer im Zehner erhöht und sich die ersten Altersdepressionen einstellen. Was ein herrlicher Tag!

Das möchte ich nicht! Und das obwohl ich gerne mit Freunden und Bekannten etwas unternehme, aber es ist eben mein Tag und der gehört in der Regel mir und der Person, die mir am allernächsten steht, nämlich meiner Frau.

Hinzu kommt, dass mich das Alter einer Person, bis auf gewisse Ausnahmen, überhaupt nicht interessiert. Ganz im Gegenteil, ich muss immer nachrechen, wenn man mich nach meinem Alter oder dem von Personen aus meiner Familie fragt. Das mag auf der einen Seite oberflächlich klingen, auf der anderen gibt es meiner Meinung nach interessantere Werte, als eine Zahl, welche die Lebensjahre definiert. Und nur weil die Zahl besonders groß oder klein ist, muss die Person lange nicht vor Lebensweisheit strotzen, besonders schlau oder liebenswert sein.

Das oben genannte ist meine persönliche Meinung, die ich auch ausspreche, wenn das Thema auf den Tisch kommt. Ein paar meiner Freunde und Bekannten sehen das ähnlich, meist jedoch nur hinter vorgehaltener Hand. Das Ergebnis kann man im zweiten Absatz nachlesen. Ohne Zweifel gibt es auch Menschen, die dazu eine ehrliche andere Einstellung haben, aber oftmals höre ich dann doch, hinter der besagten vorgehaltenen Hand, die andere Seite laut werden – meist sogar als Rechtfertigung.

An meinem Geburtstag lege ich Wert auf Unternehmungen ohne Jubel und Trubel einer Geburtstagsparty und vor allem im allerengsten Kreis. Es hat zwar auch schon sehr schöne Ausnahmen gegeben, diese würde ich aber keinesfalls als Feier oder Party benennen. Meist bin ich jedoch unterwegs und besuche eine Veranstaltung, so wie z.B. vorletztes Jahr, als mir Depeche Mode in Bologna mit dem Bühnenprogramm ‘Sounds of the Universe’ aufwartete… herrlich! ;)

Dieses Jahr werde ich zwar nicht in den warmen Süden pilgern, sondern, wie vor einer Stunde beschlossen, an einem Biermenüabend der Meckatzer Brauerei teilnehmen und mich mit Speis und Trank zu bayrischer Musik amüsieren. Soviel zum Thema Geburtstag und meinen Gedanken darüber.

Foto: by-studio

Rezept: Schoko-Kirsch-Kuchen

Normalerweise esse ich ziemlich wenig Kuchen, aber ab und an überkommt es mich dann doch. Als ich diesen Schoko-Kirsch-Kuchen das erste Mal in dieser Form gegessen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Das Ursprungsrezept stammt aus einem alten Backbuch, wurde jedoch in Form von Zutaten und Zubereitung etwas modifiziert. Für die Zubereitung sollte man ca. 30 Minuten einrechnen, die Backzeit beträgt 80 Minuten. Nachbacken und kommentieren ist übrigens erwünscht. Guten Appetit.

Zutaten (für eine 26 cm Springform)

  • 500g Sauerkirschen
  • 300g Zartbitter- oder Vollmilchschokolade
  • 5 Eier
  • 125g weiche Butter
  • 80g Zucker
  • 1 Pack Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Puderzucker zum Bestäuben
  • Backpapier für die Form

Zubereitung:

Den Backofen auf 180° C vorheizen und die Kirschen waschen und entsteinen. Alternativ können auch Kirschen aus dem Glas benutzt werden, diese jedoch sehr gut abtropfen lassen. Die Schokolade langsam in einem Topf oder in der Mikrowelle erhitzen, bis sie flüssig ist. Sie darf aber auf keinen Fall kochen. Das Eigelb und das Eiweiß der Eier trennen. Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren und das Eigelb nach und nach unterrühren. Anschließend das Eiweiß mit dem Salz zu einem steifen Schnee schlagen. Die geschmolzene  Schokolade unter die Backmasse rühren und die Mandeln mit dem Eischnee und dem Backpulver locker unterheben. Danach den Teig in die Backform füllen und die Kirschen darüber verteilen.

Den Kuchen 70 Minuten bei 160° C Umluft auf der unteren Schiene im Ofen backen und anschließend zehn Minuten im abgeschalteten Backofen ziehen lassen. Den Kuchen aus der Form lösen, auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Foto: Jay F. Kay

Das Huawei-Schnäppchen bei Lidl

Nachdem ich gestern in irgendeinem RSS-Feed gelesen habe, dass es heute bei Lidl das HUAWEI IDEOS X3 für 99,99 Euronen inkl. 25 Freiminuten und 1 Monat kostenloses Internet* zu erwerben gibt, stand ich heute Morgen um 7.56 Uhr kurzentschlossen vor dem hier ortsansässigen Lidl und wartete auf die Filialöffnung. Das war auch gut so, denn ich ergatterte das sechste von insgesamt zehn in der Filiale verfügbaren Telefonen.

Nun haben sich heute Morgen schon drei Bekannte darüber gewundert, was ich als bekennender iPhone-Nutzer mit einem Androiden möchte. Dies ist auch der Grund für diesen Blogartikel, denn ich wiederhole mich sehr ungern.

Gereizt hat mich Android schon immer, aber bisher fehlte mir der Elan das Thema anzugehen und mit diesem OS zu experimentieren. So kommt mir diese Sparaktion bei Lidl gerade recht, denn ich war die letzten Tage sowieso dabei, mich über ein geeignetes Gerät für meine Zwecke zu informieren. Nun steht also einem mobilen #Testdrive nichts mehr im Weg.

Um eine Sache klarzustellen, mein iPhone werde ich mit Sicherheit nicht an den Nagel hängen, denn dafür funktionieren die Apple Produkte einfach zu unkompliziert. Und für die Leser, die mich nicht kennen, möchte ich betonen, dass ich mich auf keinen Fall zu den Apple-Fanboys zähle und nicht immer das aktuellste iDevice am Start haben muss. Nur möchte ich im Alltag einfach Geräte benutzen, die funktionieren und einfach zu bedienen sind. Ich habe einfach keine Lust mehr, an irgendwelchen Betriebssystemen herumzuschrauben, Custom ROMs oder irgendwelche anderen Dinge auszuprobieren, damit mein mobiles IT-Equipment ordentlich läuft – nein, nicht nur ordentlich, sondern so läuft wie ich mir das vorstelle. Ob Android das so gut kann wie iOS, muss erst noch bewiesen werden. Aber irgendwann in naher Zukunft, nachdem ich das  Experiment analysiert habe, werde ich hier meine persönliche Auswertung veröffentlichen.

Foto: Jay F. Kay

*Ab Datennutzung über 500 MB/Kalendermonat wird die Bandbreite auf 64 kbit/s beschränkt.

Currywurst á la Sansibar

Auf Empfehlung einer Bekannten habe ich mir vom Sylter Restaurant, Weinhandel, Club & Fashion Label Sansibar die Currywurstsause in Dosen bestellt. Ja, dass ist diese Soße, die es mitsamt Wurst als „Gourmetessen“ in den Flugzeugen der airberlin zu erwerben gibt. Somit stand gestern wieder mal ein kleiner Testdrive an, denn angeblich soll diese Sauce superlecker schmecken und das musste ich schließlich überprüfen.

Die Zubereitung war relativ einfach. Dose auf, Sauce in den Topf, erhitzen und anschließend über die fertig zubereitete Wurst geben. Soweit, so gut. Auf die Inhaltsliste gehe ich jetzt bewusst nicht ein, denn sonst vergeht dem Einen oder Anderen hier sicherlich der Appetit. Allerdings muss die Dosensauce ja irgendwie haltbar gemacht werden, also Schwamm drüber!? Geschmacklich fand ich sie im Ansatz zwar ganz interessant aber letztendlich für meinen Geschmack viel zu überwürzt, ja sogar sehr salzig. Zwar ist die Sansibar Currywurstsauce um Welten besser, als dieses in Curryketchup eingelegte Gedöns, das man auf unserem Marktplatz unverschämter Weise für viel Geld als Currywurst kredenzt bekommt, aber ein Wiederholungstäter werde ich in beiden Fällen sicher nicht. Den Kaufpreis von 4,90 Euro pro Dose zzgl. Versandkosten finde ich jedenfalls nicht gerechtfertigt, aber man weiß schließlich schon vorher, dass hier unter anderem der Name mitbezahlt wird.

Noch zwei weitere Dosen aus Sylt verweilen momentan in meiner kleinen Speisekammer. Allerdings nicht mehr lange, denn ich werde weitere Meinungen einholen, damit dieser Testdrive nicht zu einseitig wirkt. Die erste Dose begleitet mich morgen zum Currywurst Testdrive und trifft dort völlig unabgesprochen auf @timbo_SF. Dose Nummer zwei geht in Kürze zu meinem besten Freund BE, der auch noch nichts von seinem Glück weiß. Auf die Reaktionen der beiden Testkandidaten, die hoffentlich bald hier veröffentlicht werden, bin ich schon heute gespannt.

So bleibt mir nichts anderes übrig, als weiter nach dem besten Currywurstsaucenrezept zu fahnden, denn eine Currywurst an Bord einer airberlin-Maschine werde ich nach meinem Selbstversuch und dem zufällig gefundenen Blogartikel von Wolfgang Faßbender schön bleiben lassen. In diesem Sinne, Mahlzeit.

Foto: Jay F. Kay